New York – so weit weg und doch so nah

Acht Stunden Flugzeit später. 6.000 Kilometer entfernt. Sechs Zeitzonen weiter. DA liegt es: New York. Der Big Apple. Die Stadt die niemals schläft. Die Hochhäuser hat, sodass dein Handy kein GPS findet. Vermutlich gibt es für die Stadt so viele Beinamen, wie sie auch Einwohner hat. Wer hat diese Stadt nicht alles besungen? Taylor Swift, Billy Joel, Frank Sinatra, Sting, Simon & Garfunkel & Bob Dylan. Verglichen zu Karl-Marx-Stadt (jetzt Chemnitz) kann Kraftklub wohl nicht so recht mit dieser Auswahl mithalten.

Nach dem man aber all die Strapazen dieser Reise auf sich genommen, drei Filme durchgeschaut und die Immigration hinter sich gebracht hat, dann steht man plötzlich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Der Klimawandel. Andere Vegetation. Große Straßen. Gelbe Taxis. Klar, im ersten Moment denkt man sofort, das man hier Fremd ist. Doch mit jedem weiteren Schritt, den man auf dem am Reißbrett entworfenen Straßen tritt, kommt man sich heimischer vor.

Woran das liegt? Der Eine sagt, man kennt die Stadt aus so vielen Filmen und Serien, dass man die Häuser, die Straßen und Menschen fast für seine Nachbarschaft hält. Der Nächste könnte meinen, dass es stark damit zusammenhängt, wie man diese Stadt betritt. Der Tourist, der nur zum Vergnügen nach NY reist, kommt sich vielleicht auch nur wie in diesem vor. Zu guter Letzt, kann es auch sicherlich mit daran liegen, mit wem man diese Stadt erkundet. Ist man mit einem Einheimischen unterwegs, der einem die berühmten Ecken zeigt, wie das Alltäglichste aus der Nachbarschaft, kommen einem die verwunderlichsten Dinge plötzlich ganz normal vor.

Am Ende ist es wahrscheinlich eine Kombination aus diesen Gründen. All diese Facetten tragen zu einem einmaligen Erlebnis bei und lassen diese Stadt, dieses New York, in einem ganz anderen Licht erstrahlen, wie man es sich vielleicht von Vornherein ausgemalt hat. Auch wenn man sicherlich in einer kurzen Zeit so viel sehen und erleben kann, so wäre es doch sicherlich schade, durch die Straßen, Menschen und Eindrücke zu hasten, nur um ALLES einmal gesehen zu haben.

Eines ist sicher New York begeistert und lädt zum Verweilen ein, sodass es niemals der letzte Besuch gewesen sein wird und immer mindestens noch einer folgen wird.

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