Who am I?

Auge in AugeWoher wissen wir, wer wir sind? Also neben dem, was uns ein kleines Plastikkärtchen in unserem Portmonee über uns weiß. Kaum einer wird es zugeben, doch für viele sind sie nur das was sie besitzen. Das, was sie ihr eigen nennen. Eine bessere Weise uns zu definieren ist sicherlich durch unsere Taten. Sie sagen über uns aus, was wir erschaffen haben und in jedem Augenblick erschaffen. Vielleicht sind wir auch das, was wir einmal tun werden. Doch am Ende sind wir doch nur eines, ein Mensch.

Ein Mensch mit Ecken und Kanten. Das macht jeden von uns wohl einzigartig. Immerhin ist es auch die Imperfektion, die einen Diamanten seinen Wert gibt. Klingt kitschig? Ist es auch. Trotzdem gefällt mir der Vergleich jedes mal wieder von Neuem. Nun stellt sich vielleicht die Frage: Was ist meine unschokoladige Seite? Zugegeben, ich bin vielleicht noch ein Diamant ohne Facettenschliff, aber wir wollen das hier nicht zu einer How-to-handle-Fabi-Seite werden lassen.

Ich denke, es ist nicht wichtig, zu wissen, wer wir sind. Was würde uns dieses Wissen auch bringen. Entweder gefällt uns, was wir da in unserem geistigen Spiegel sehen und bleiben stehen. Oder wir sind traurig darüber, was uns da entgegenblickt und wir verachten uns dafür. Beides keine guten Voraussetzungen sich weiterzuentwickeln.

Dabei ist es doch die Bewegung, die die Wellen schlägt. Diese Wellen sind es, die die Welt verändern. Also sollten es unsere Bestrebung sein, in Bewegung zu bleiben, um der Welt unseren Stempel aufzudrücken. Nicht zu sehr, sonst lösen wir einen Tsunami aus und die haben nun selten etwas Gutes gebracht. Deshalb sollten wir uns vorsichtig und umsichtig fortbewegen und dabei darauf achten, nur sanfte Wellen zu schlagen. Denn diese sind es, die aus den endlosen Weiten des Meeres das ein oder andere unglaublich Schöne anspülen.

1 thought on “Who am I?”

  1. neulich sagte mir jemand, du bist so herrlich imperfekt und strahlte mich liebevoll an. vielleicht ist es wirklich das erkennen, als mensch klein und unvollkommen zu sein und genau darin zu erstrahlen, lust zu haben neues zu entdecken, den ehrgeiz, so manchen berg zu erklimmen.
    und dabei hinterlassen wir spuren, lassen die welt erblühn und schauen zu den sternen… der mensch existiert aufgrund seiner hoffnung, seiner hoffnung auf liebe, auf erkennen des unsichtbaren und dem glauben daran.
    und ich schaue auch in den spiegel, erkenne mich und freue mich daran, dann begegne ich einem anderen menschen, erfreue mich an der begegnung, versuche seine gedanken zu verstehen, lasse mich drauf ein, ergänze diese, so entsteht durch jede begegnung etwas neues, bewegung im geiste und dann auch im tun.
    jede begegnung bringt uns uns selbst ein stück näher.

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