Weihnachtsgedanken im November

IMG_6809Einen wunderschönen guten Abend, Chemnitz! Nachdem die zweite Fuhre an köstlichen Christstollen abkühlt und sich für den Verzehr vorbereitet, bleibt noch etwas Zeit für den eignen Blog.

Auch wenn die eigne Wohnung bereits zum zweiten Mal sehr weihnachtlich duftete und aussah wie eine explodierte Bombe in einer Bäckerei, konnte ich mich beim Einkauf sowie Verzehr von Spekulatius und Co. noch eisern zurückhalten. Immerhin preist der Einzelhandel diese Ware bereits seit Ende August an. Gefühlt wieder eher als im vergangenem Jahr. Doch ich vermute, dass es, nüchtern betrachtet, wieder so zeitig ist wie letztes Jahr.

Obwohl es noch ganze 53 Tage bis zum großen Fest sind, beginne ich bereits die Feiertage mit der Familie zu verplanen. Und dies wird von jedem Jahr zum nächsten ein komplexeres Problem. So viele Personen, die einen sehen möchten, und noch mehr, die man mit seiner Anwesenheit beglücken möchte. Dazu noch jede Menge Constraints zu Orten und Zeiten. Wie ich schon sagte, ein hoch komplexes Problem, wo mir selbst meine besuchten Veranstaltungen im Studium zum Thema Optimierung und Operations Research noch nicht viel geholfen haben. Vielleicht ist das die Idee für eine App?! Eine Weihnachtsplanungs-App für die Familie!

Die neueste Idee war, wir verlegen Weihnachten vor. Gefällt mir sehr gut, und zwar nicht nur weil ich dadurch zeitiger beschenkt werde, sondern der Stress aus diesem ganzen Weihnachtstrubel genommen wird. Denn eigentlich geht es doch um eine besinnliche Zeit mit den Menschen, die man liebt. Und warum sollte dies an einen Tag gebunden sein, den die Kirche bestimmt hat, mit der Festlegung der Geburt Christi auf den Tag eines heidnischen Festes zur Ehrung der Sonne. Ich werde gespannt sein, wie sich dieses Fest in alternativer Form so feiern lässt.

Das erschreckendste dabei ist, ich kann meine Besorgungen nicht bis zum 23. hinauszögern.

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